Genaue Planung eines Shootings

Nachdem ich nun schon einige Modelshootings hatte, habe ich mir inzwischen angewöhnt, zuvor einen Plan auszuarbeiten und schriftlich zu fixieren. Diesen Plan maile ich vorab auch dem Model, damit es sich entsprechend vorbereiten und einstimmen kann. Da kommt hinein:

– Thema das Shootings mit Beispielbildern, die meine Bildideen verdeutlichen bzw. zumindest grob umreißen (in der google-Bildersuche findet man eigentlich zu jedem Stichwort passende Bilder.)  So lautet das Thema meines nächsten geplanten Shootings: Elegante Lady mit ihrem schnittigen Sportwagen am Westhafen, Main/Skyline im Hintergrund, von Sonnenuntergang bis in die Dunkelheit.

– Termin und Location mit Fotos der Location

– Stimmung/Atmosphäre/Emotionen, die zum Ausdruck kommen sollen , z. B. “weich,   verträumt, romantisch” oder “kühl, mondän, unnahbar”

– Meine Vorstellungen betreffend Outfit und Make-up des Models

Für mich ergänze ich das noch um technische Details und eine Liste aller Dinge, die ich mitnehmen muss. Dazu gehören neben der Ausrüstung auch eventuelle Accessoires, ein Spiegel, “Notfall”-Make-up fürs Model sowie Getränke und Eßbares. Wichtig sind natürlich auch das Mobiltelefon und die Mobilnr. des Models, damit ich anrufen kann, wenn sie nicht zur vereinbarten Zeit da ist und nicht im Ungewissen warte.

Der Teufel steckt im Detail!

Die Shootings sind für mich auch ein fortlaufender Lernprozess. So habe ich festgestellt: Je besser man sie vorbereitet, desto besser kann man sich beim Fotografieren auf Details konzentrieren. Und nach meinem letzten Shooting ist mir klar, dass ich in Zukunft noch mehr auf Details beim Model achten muss – also nicht nur, ob Posing und Gesichtsausdruck stimmen sowie Make-up und Frisur o.k. sind, sondern auch, ob die Kleidung keine unschönen Falten wirft. Das Model selbst kann das in dem Moment ja nicht sehen. Und ich habe es bei den Bildern des letzten Shootings erst beim Bearbeiten gesehen. Das läßt sich natürlich in der Bildbearbeitung korrigieren, was aber einiges an Zeit kostet – die man sich sparen kann, wenn man vor dem Betätigen des Auslösers noch mal alles überprüft. Hierzu ein Beispielbild, unbearbeitet und bearbeitet.

 

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