Salzwelten

Noch mal Bilder aus dem Ausseerland:

Die Salzwelten Altaussee liegen im gleichnamigen Ort Altaussee und sind nach wie vor ein aktiver Salzbergbau. Das Salzvorkommen in Altaussee gilt als die größte Salzlagerstätte Österreichs. Erstmals urkundlich erwähnt wurden Ansiedlung und Salzabbau im heutigen Gemeindegebiet Altaussees im Jahre 1147. Auf dem heutigen, im Rahmen von Besichtigungen öffentlich zugänglichem Solenhorizont, wurde 1319 mit der Solegewinnung begonnen. Bereits vor dem 1. Weltkrieg konnte das „Eustach-Harrischwehr“ besichtigt werden. 1929 folgte die Errichtung eines Schaubergwerks mit zwei Museumsräumen und 1935 die Erweiterung der Besucherstrecke um die „Barbarakapelle“. Der aus reinen Salzsteinen gefügte Altar schimmert natürlich rot.

Heute sind die „Salzwelten“ eine Touristenattraktion mit großem Besucherandrang.

Die Besucher betreten Schritt für Schritt die 700 m langen Stollen der Salzwelten und passieren dabei bereits nach 350 m die Salzgrenze. Scheinbar endlos lange Stollen führen in die Tiefen, pures Steinsalz schimmert in beeindruckenden Farben an den Wänden und präsentiert sich in immer neuen Formen. Über zwei traditionelle Bergmannsrutschen geht es ins gewaltige Herz des Berges, direkt an den unterirdischen Salzsee mit seiner einzigartigen musikalischen und visuellen Inszenierung.  Hier befindet sich die berühmte unterirdische Seebühne, die auf Initiative des gebürtigen Altausseers Klaus Maria Brandauer ins Leben gerufen wurde.

Bei der Führung ist nicht viel Zeit zum Fotografieren. Erst am Salzsee kann man, bei klassischer Musik, etwas länger verweilen. Dabei darf nicht mit Blitzlicht fotografiert werden, was mir egal war, da ich ohnehin nur das vorhandene Licht genutzt habe. Da dieses spärlich war, waren trotz 1600 ISO längere Belichtungszeiten erforderlich. Am Salzsee gab es aber eine Brüstung, die ich als Stativ-Ersatz nutzen konnte.

 

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