Blüten in Szene gesetzt

Weiße Blüten kommen vor einem dunklen Hintergrund besonders gut zur Geltung. Bei der Orchidee habe ich nur das vorhandene Licht genutzt, das am späten Nachmittag durch eine nicht ganz heruntergelassene Jalousie fiel. Das Motiv ist von hinten beleuchtet, so dass die Blüten durchscheinend wirken. Bei einigen Bildern habe ich Rauch hinzugefügt.

Bei möglichst offener Blende, die eine geringe Schärfentiefe bewirkt, erscheinen die Lichter im Hintergund dann als unschafe Kreise, das sogenannte Bokeh.  Bokeh (von japanisch “boke” = „unscharf, verschwommen“) ist ein in der Fotografie verwendeter Begriff, um die subjektive, ästhetische Qualität von unscharfen Bereichen in einem Bild zu kennzeichnen, die vom Objektiv projiziert wird. Das Bokeh erfreut sich in der letzten Zeit auch in der Portraitfotografie großer Beliebtheit, wobei nach vagem Konsens unter den Fotografen rund gut wirkt, elliptisch noch okay, zu eckig allerdings unschön… meiner Meinung nach ist das alles eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Bildkomposition.

Bei dem 4. Bild ist der Hintergrund durch eine mehr geschlossene Blende und sehr kurze Belichtungszeit komplett dunkel.

Und die Lilienblüte habe ich durch Lightpainting innen zum Leuchten gebracht.

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