Winterprojekt: Dachboden als “Fotostudio”

Grundsätzlich mache ich meine Bilder ja am liebsten outdoor. Im Winter ist das doch etwas unkomfortabel.  Mir als Fotografin ist Kälte egal, ich kann mich entsprechend warm einpacken und bewege mich beim Shooting auch mehr als das Model. Und wenn man das Model nicht gerade im dicken Mantel, mit Schal, Mütze und Winterstiefeln ablichten will, wird es ziemlich schnell frieren. Beim letzten Shooting hatte ich improvisiert und Goldfolie über eine Tür gelegt, aber es war doch recht beengt. Unser Wohnzimmer wäre im Prinzip groß genung, um auch Ganzkörperaufnahmen zu machen, aber es ist halt ein Wohnzimmer. Fenster mit Blumenbänken, Pflanzen darauf sowie diverse Möbelstücke finde ich als Hintergrund a. zu unruhig und b. auch wenig attraktiv. Da wären dann schon aufwendigere Umräum- und Deko-Maßnahmen erforderlich.  Keller und Tiefgarage haben bei uns überhaupt keine Atmosphäre – da wären öffentliche Tiefgaragen oder S- bzw. U-Bahn-Stationen eine interessantere Alternative. Und im Freundeskreis gibt es leider keinen Schlossbesitzer ;-)

Nach Indoor-Locations zu suchen ist zeitaufwendig – da muss man erst einmal das zur konkreten Bildidee Passende finden, sich dann um den Property-Release kümmern… und evtl. wird dafür auch noch Geld verlangt. Also habe ich nun den Plan, unseren Dachboden als “Fotostudio” einzurichten. Es ist zwar ein wenig mühselig, das ganze Equipment über die recht schmale und steile Bodentreppe zu tragen, aber dafür hat man dort eine, wie ich finde, ganz spannende Umgebung – ein wenig “lost-place”-Stimmung, und man kann alles stehen lassen, ohne dass es im Weg ist oder sonstwie stört.

Hier ein Bild (nur mit vorhandenem Licht) von dem Raum – demnächst will ich dann zeigen, wie ich ihn ausgestaltet habe.

dachboden

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