Aserbaidschan – Eindrücke aus dem Land des Feuers

Und nun der dritte und letzte Teil unserer Kaukasusreise: Aserbaidschan.

Unser Eindruck von Aserbaidschan ist mindestens zwiespältig…  dass es sich um eine „lupenreine Demokratie“ handelt, wird schnell deutlich. Selbst die Temperatur beträgt offiziell maximal 38 Grad, um „die Bevölkerung nicht zu beunruhigen“, tatsächlich macht die sengende Sonne dem Land des Feuers alle Ehre und in Baku kühlt es auch in der Nacht nicht wirklich ab. („Land des Feuers“ heißt Aserbaidschan übersetzt – und das ist ganz wörtlich zu verstehen: Schon immer brannte es hier leicht und lichterloh, denn dicht unter der Erdkruste liegen gewaltige Öl- und Gasvorkommen.)

Von den Ausläufern des Kaukasus gelangt man bald in eine Halbwüste, durchzogen von Ölfeldern, die weder schön aussehen noch gut riechen, und der Ölreichtum kommt längst nicht der ganzen Bevölkerung zugute.

Trotzdem war es spannend, zumal ich vor 40 Jahren (!) schon einmal dort war, aber die Erinnerung ist nach so langer Zeit natürlich sehr verblasst und ich habe kaum etwas wiedererkannt. Positiv fand ich, dass der Islam hier offensichtlich recht liberal gelebt wird – man sieht deutlich weniger verschleierte Frauen als bei uns und wenn überhaupt, tragen sie Kopftuch kombiniert mit moderner Kleidung.

Die Atmosphäre ist insgesamt deutlich orientalischer als in Goergien und Armenien, auch die aserbaidschanische Küche hat einen starken persischen Einschlag.

 

 

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