Maria Laach – winterliche Impressionen

Für einen Kurzurlaub vom Rhein-Main-Gebiet aus ist die Vulkaneifel gut erreichbar. Sehenswert: die Abtei Maria Laach, eine hochmittelalterliche Klosteranlage, die als eines der schönsten Denkmäler romanischer Baukunst aus der Salierzeit in Deutschland gilt. Und natürlich der Laacher See. Der letzte Ausbruch des Laacher Vulkans erfolgte etwa 10.930 v. Chr. Obwohl der Laacher See  -mit rund 3,3, qkm der größte See in Rheinland-Pfalz – weithin als das größte Maar der Vulkaneifel gilt, ist er wissenschaftlich gesehen kein Maar und auch kein echter Kratersee, sondern eine wassergefüllte Caldera – ein Einbruchkrater, der nach Entleeren der Magmakammer unterhalb des Vulkankegels durch einen Einsturz entstanden ist. Dabei fällt der Vulkanberg in sich zusammen, und nur der Ringwulst am äußeren Rand bleibt zurück. Im Laufe der Zeit füllt sich der zurückbleibende Kessel mit Wasser. Der Laacher See ist in der Eifel, neben dem benachbarten Wehrer Kessel, die größte Caldera und die einzige wassergefüllte in Mitteleuropa.

Während unseres Aufenthalts dort fiel der erste Schnee.

Eine Wanderung rund um den See ist gerade zur jetzigen Jahreszeit schön, da man durch die kahlen Bäume hindurchüberall das Seeufer sieht und dort z. B. Reiher entdecken kann.

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